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Meine 10 Kilometer Challenge – Teil 2

Lesedauer: 3 Min.

Das zweite Drittel meiner Challenge begann und ich war happy die ersten 10 Tage absolviert zu haben. Es fiel mir nicht mehr so schwer, mich für die Läufe selber zu motivieren und aus meiner Wahrnehmung war es auch nicht mehr so anstrengend. Die Temperaturen waren teilweise noch echt sehr warm, sodass ich am 11 Tag doch erstmal noch eine Spätschicht einlegte und erst um 22:15 Uhr das Haus verließ. Auch gab es zwischendruch den ein oder anderen Regenerguss. Auch dieser konnte mich natürlich nicht vom Laufen abhalten.

Auch bei Regen geht es raus

Danach ging ich nur noch an den Tagen spät laufen, an denen ich vorher noch mein CrossFit Training hatte. Zu meiner eigenen Überraschung taten die Laufeinheiten nach dem CrossFit echt gut. Ich brauchte zwar die ersten ein bis zwei Kilometer um „rund“ zu laufen aber dann gab es kein bremsen mehr und am vierzehnten Tag lief ich nach dem CrossFit meine schnellste Einheit bis hierhin. Ein tolles Gefühl. Insgesamt merkte ich eine deutliche Verbesserung meiner Ausdauer, die Herzfrequenz wurde während des Trainings deutlich niedriger. So lief ich während meiner ersten Läufe noch rund 20 Minuten im HF-Bereich 158-177 BPM. Bei der Laufeinheit am vierzehnten Tag waren es nur noch rund 3 Minuten.

Was die Streckenführung anging wurde ich nun etwas mutiger und lief manchmal auch einfach etwas weiter davon und schaute dann, dass ich zum Ende der Einheit möglichst nah an der Stadtmitte war, um schnell ein Transportmittel zu finden. An einem Tag hatte ich sogar das Erlebnis, dass ich direkt mit der Erreichung des 10km-Pieptons auf meiner Uhr, neben einem Carsharing-Auto zum Stehen kam. Perfekt! Alternativ, lief ich die Strecke vom Vortag einfach rückwärts ab und musste mir so erst wieder am darauffolgenden Tag Gedanken über eine neue Route machen.

Mittlerweile weihte ich auch einige Personen in mein Vorhaben ein. Einerseits, um den Druck für mich zu erhöhen wirklich durchzuhalten und auf der anderen Seite meinen Kollegen zu erklären, warum wir am Mittwoch nun zwingend 10km und nicht unsere gewohnte 7km-Runden laufen können.

Im letzten Artikel werde ich euch dann vom großen Finale meiner Challenge berichten und wie auch ihr euch eine eigene Challenge setzen könnt und was aus meiner Sicht dafür zu berücksichtigen ist.